Integration des Gemeindeheims in die Kirche vorläufig gestoppt
Der Plan zum multifunktionalen Umbau der Kirche ist in der bisher entwickelten Form vorerst vom Kirchenvorstand gestoppt worden. Dafür gibt es mehrere Gründe, die sich vor allem auf die finanziellen Aspekte des Vorhabens beziehen. Weil der Verkauf der Standorte Heilig Geist und St. Joseph noch nicht erfolgt ist, fehlen aktuell die Einnahmen, die unter anderem für das Projekt in St. Theresia vorgesehen sind. Darüber hinaus möchte der Kirchenvorstand prüfen, ob eine Umgestaltung der Kirche mit einem geringeren Kostenaufwand möglich ist.
Wie geht es weiter?
Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand beraten in den nächsten Monaten gemeinsam, wie eine tragfähige Lösung für St. Theresia aussehen kann. Beide Verantwortungsgremien sind sich darin einig, dass es in St. Theresia auch in Zukunft Räume geben soll, in denen die Feier von Gottesdiensten und größere Gemeindeveranstaltungen möglich sind. Dabei stehen insbesondere die Messdiener- und Jugendarbeit sowie die Aktivitäten des Kirchenchors, des Fördervereins und der in St. Theresia beheimateten Kolpingfamilie im Fokus. Der Kirchenvorstand wird daher prüfen, ob der geplante Verkauf des Pfarrheims mit dem Theresiensaal zunächst verschoben werden kann.
Umbau des ehemaligen Küsterhauses startet noch in diesem Jahr
Für die zuletzt genannten Gruppen, die Kommunionkinder, die Messdiener, die Kolpingjugend und die Kolpingfamilie, wird es – sofern keine unvorhergesehenen Probleme auftreten – bereits Anfang 2027 neue Räume im ehemaligen Küsterhaus geben. Der Bauantrag für den Umbau des Gebäudes hinter der Kirche ist eingereicht und die Ausschreibung der verschiedenen Gewerke ist erfolgt. Vermutlich können die Firmen im Oktober beauftragt werden, sodass im November und Dezember die Umbauarbeiten durchgeführt werden.
Erneuerung des Kirchendachs im ersten Quartal 2027
Ebenfalls weit fortgeschritten sind die Vorbereitungen für die dringend notwendige Erneuerung des Kirchendachs. Die Arbeiten werden voraussichtlich allerdings erst 2027 beginnen. Aufgrund ihrer gut gefüllten Auftragsbücher können die Dachdeckerbetriebe diese große Baumaßnahme nicht kurzfristig ausführen. Darüber hinaus bieten sich die Wintermonate wegen des Wetters und der Weihnachtspause nicht für große Dacharbeiten an.
Sobald es neue Entwicklungen gibt, werden wir Sie über die Homepage der Pfarrei, den Pfarrbrief und durch Aushänge auf dem Laufenden halten. Bei Fragen sprechen Sie gerne die Mitglieder des Pfarrgemeinderates und des Kirchenvorstands an.
Wir möchten außerdem allen Mitgliedern der Projektgruppe und der Gemeinde für ihren mehr als beispielhaften Einsatz bei der bisherigen Planung danken. Wir hoffen und wünschen uns sehr, dass dieser Dialog weitergeführt wird, sobald der Rahmen für die zukünftigen Planungen geklärt ist.
Mülheim, den 10. September 2026
Michael Janßen, Pfarrer
Dr. Michael Otto, stellvertretender Vorsitzender des Kirchenvorstands
Dr. Raimund Bülte, Vorsitzender des Pfarrgemeinderates