Messdienerfreizeit 2026
Am 15. August war es wieder so weit: Wir haben uns als Messdienergruppe unserer Pfarrei auf den Weg in die jährliche Sommerfreizeit gemacht. Dieses Jahr ging es mit dem Reisebus nach Weidenthal in Rheinland-Pfalz, wo wir mit insgesamt 56 Kindern und Jugendlichen und 20 Leiter*innen zwei spannende und abwechslungsreiche Wochen in einem Selbstversorgerhaus, dem Otto-Riethmüller-Haus, verbracht haben. Für das Leitungsteam war es dieses Jahr vor allem besonders, da viele der jungen Leiter*innen zum ersten Mal als Betreuer*innen auf eine Freizeit gefahren sind und Verantwortung übernommen haben.
Weidenthal hat uns mit seinem Naturschwimmbad (Dorfweiher), dem großen Sportplatz und den riesigen Waldflächen unmittelbar um das Haus herum viele Möglichkeiten für Spiele und gemeinsame Unternehmungen geboten. Da die ersten Tage besonders heiß waren, haben wir den Dorfweiher gleich zweimal in der ersten Woche zum Schwimmen, Abkühlen und auch für das ein oder andere Eis vom Kiosk genutzt. Auf dem weitläufigen Sportplatz des FC "Wacker" Weidenthal konnten wir unter anderem Siedler, Stratego und verschiedene weiträumige Rennspiele wunderbar spielen. Im Wald und dessen Wiesenflächen sorgten Geländespiele wie „Paradiesvogel“, One-Touch-Ball und Jugger für Bewegung und Spannung. Auch unser Haus selbst ist beim Chaosspiel oder bei „Schlag die Leiter“ zum Spielgelände geworden und für das Asterixspiel, bei welchem die Leiter*innen sich verkleidet als verschiedene Charaktere verstecken und von den Teilnehmer*innen gefunden werden müssen, konnten wir sogar die ganze Umgebung inklusive Dorf nutzen.
In verschiedenen Workshops konnten die Teilnehmenden je nach Interesse wandern, backen oder kreativ handwerklich arbeiten. Beim Geocaching am Panoramaweg galt es, kleine Fotos zu finden und nachzustellen, begleitet von einem wunderschönen Blick über Weidenthal.
Am Ende der ersten Woche unserer Freizeit haben wir gemeinsam einen Gottesdienst gefeiert, der unter dem Motto “Zwei haben es besser als einer allein” stand und unsere Gemeinschaft und gegenseitige Unterstützung als Gruppe in den Mittelpunkt gestellt hat. Auch die Lagerfeuerabende und das gemeinsame Singen werden vielen von uns in guter Erinnerung bleiben.
Besonders hervorzuheben ist insbesondere das Bergfest, welches wir ebenfalls zur Halbzeit unserer zwei Wochen gefeiert haben. Mit viel Kreativität und Humor haben die Teinehmer*innen in kleinen Gruppen verschiedene Darbietungen aufgeführt, deren groben Inhalt sie zuvor als Aufgabe vom Leitungsteam bekommen hatten. Eine Gruppe hat sogar ein Lied vom Pop-Künstler Mark Forster in eine Hymne über die Freizeit umgeschrieben. Das Leitungsteam hat es sich natürlich nicht nehmen lassen auch etwas aufzuführen. Hobby Horsing, also ein Springturnier mit Steckenpferden, war diesmal das Thema unserer Darbietung, inklusive Moderation und Interviews mit den teilnehmenden Reitern (und Pferden).
Der letzte Abend kam wie immer viel zu schnell und wir haben unsere gemeinsame Zeit auf der Messdienerfreizeit 2026 mit Pizza, Fotos, Tanzen und anschließend am Lagerfeuer gebührend gefeiert und ausklingen lassen. Nach zwei erlebnisreichen Wochen sind wir dann am 29. August mit vielen schönen Erinnerungen und Eindrücken nach Mülheim zurückgekehrt.