Gemeinde St. Mariae Geburt - Heilig Geist - Gemeinde St. Joseph - St. Theresia

Weltladen Mülheim Außenansicht
Weltladen Mülheim droht Schließung – Engagierte für einen Neustart gesucht


Seit über 40 Jahren setzt sich der Weltladen Mülheim für weltweite Gerechtigkeit ein. Durch den Verkauf von fair gehandelten Produkten in der Mülheimer Innenstadt unterstützt das Team Menschen weltweit – durch faire Löhne, Bildung und eine sichere Existenz.

Doch um zukunftsfähig bleiben zu können, braucht es eine grundlegende Neuausrichtung des Ladens. Dafür fehlen dem ehrenamtlichen Team nach vielen Jahren engagierter Arbeit leider Zeit und Kraft. Und einfach weitermachen wie bisher möchte man im Team nicht – es soll bewusst Raum für Neues entstehen. Jetzt ist der Moment, an dem sich entscheidet, wie es weitergeht – und wer die Zukunft in die Hand nimmt.

„Wir wünschen uns sehr, dass der Weltladen auch künftig ein lebendiger Ort bleibt, an dem Fairer Handel und Begegnung selbstverständlich sind“, sagt Christa Pieper, Vorsitzende des Weltladen Mülheim. „Dafür braucht es jetzt frisches Engagement, neue Ideen und Menschen, die anpacken.“

Weiterlesen: Weltladen Mülheim am Wendepunkt

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"Mülheim stellt sich quer" - Aufruf zur Protestkundgebung


Unter dem Motto „Deine Stimme gegen Rechts“ ruft das zivilgesellschaftliche Bündnis „Mülheim stellt sich quer“ am Samstag, 30. August, ab 11 Uhr, zur Protestkundgebung in der Mülheimer Innenstadt (Friedrich-Ebert-Straße, Höhe Hausnummer 55) auf. Alle Mülheimer*innen sind herzlich eingeladen, sich friedlich an der Kundgebung zu beteiligen und für Demokratie, Vielfalt und Toleranz einzustehen. Der Protest richtet sich gegen die am gleichen Tag stattfindende Wahlkampfveranstaltung der AfD auf dem nahegelegenen Rathausplatz.

Die Katholische Stadtkirche Mülheim teilt und unterstützt den Aufruf als Mitglied des lokalen Bündnisses "Mülheim stellt sich quer".
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Logo Ladenkirche
Abschied nach über zwei Jahrzehnten: Die Ladenkirche schließt ihre Türen

Am 17. Juli 2025 endet eine Ära in der Innenstadt: Die Ladenkirche schließt nach 21 Jahren ihre Türen. Mit ihr geht ein Ort der Begegnung, des Zuhörens und des Engagements zu Ende.

Die Geschichte der Ladenkirche beginnt am 1. Advent vor 21 Jahren. Damals öffnete sie erstmals im Kohlenkamp ihre Pforten. Die Idee, Kirche inmitten des Alltags, mitten zwischen Geschäften, Wohnraum und Einkaufstrubel zu verorten, fand rasch Zuspruch. Von Beginn an trugen 60 Ehrenamtliche das Konzept und sorgten mit Herzblut dafür, dass aus einer Idee ein lebendiger Begegnungsraum wurde.

Schon damals war die Ladenkirche mehr als ein kirchlicher Raum: Sie war ein Ort der Andacht, ein Lädchen für christliche Devotionalien, Café, Gesprächsort und Anlaufstelle für Menschen in unterschiedlichsten Lebenslagen.

Wandel und Weiterentwicklung: Der Umzug in die Wallstraße

Vor fünf Jahren stand die Ladenkirche erneut vor einem wichtigen Schritt: Der Umzug in die Wallstraße in der Innenstadt. Zwar war das Team der Ehrenamtlichen inzwischen deutlich kleiner – von den einst 60 Helfenden waren noch 12 übriggeblieben – doch ihr Einsatz war umso wertvoller.

Kooperation mit der kurbel

Vor zwei Jahren kam ein neuer Impuls in die Geschichte der Ladenkirche: Der Einzug der kurbel, einer gemeinnützigen Einrichtung, die sich unter anderem der Jugend- und Sozialarbeit verschrieben hat.

Die kurbel nutzt die Räume zunehmend für eigene Projekte, die sich oft an benachteiligte Jugendliche oder Menschen in schwierigen Lebenssituationen richtet. Die Zusammenarbeit war von gegenseitigem Respekt und dem gemeinsamen Ziel geprägt, gesellschaftliches Leben in der Innenstadt zu fördern.

Nun übernimmt die kurbel die Räumlichkeiten komplett. Damit bleibt das Haus offen für Menschen, die Unterstützung suchen – wenn auch unter neuer Trägerschaft und mit anderen inhaltlichen Schwerpunkten.

Erinnerung und Ausblick

Die Ladenkirche hat gezeigt, wie Kirche mitten im Leben gelingen kann: niedrigschwellig, offen für alle, getragen von Menschen, die bereit sind, Zeit und Herz zu geben.

Auch wenn die Ladenkirche am 17. Juli 2025 schließt, vielleicht inspiriert sie auch in Zukunft Menschen dazu, neue Wege des Miteinanders zu wagen – mitten im Alltag, mitten in der Stadt nach dem Motto: „Christlich leben. Mittendrin“.

2024 01 27 klangfinale kirchenmusikfest iiiOberhausener und Mülheimer Kirchen laden ein

Ökumenische Begegnung mit Musik auf dem Hügel


Musizieren in Workshops, in denen man Neues ausprobieren oder seine Fähigkeiten ausbauen kann, das ermöglicht das Kirchenmusikfest 2026 am Samstag, 31. Januar 2026, auf dem Mülheimer Kirchenhügel. Interessierte Chorsänger*innen, Blechbläser*innen und Flötenspieler*innen können sich ab sofort anmelden. Erstmals gibt es beim Kirchenmusikfest auch Workshops für Sänger*innen aus Kinder- und Jugendchören. Das ökumenische Kirchenmusikfest wird veranstaltet von der evangelischen und katholischen Kirche in Mülheim und Oberhausen.

Mit namhaften Dozent*innen erarbeiten die Teilnehmenden in den sechs Workshops für Chöre und Bläser*innen verschiedene Kompositionen und präsentieren Auszüge daraus bei einem klangvollen ökumenischem Abendgebet und anschließender Soirée ab 17 Uhr in der Kirche St. Mariae Geburt an der Althofstraße 5. Alle Interessierten sind zum Zuhören eingeladen.

Für die Teilnehmenden beginnt das Mölmsche Kirchenmusikfest um 9.30 Uhr mit der Begrüßung im Haus der Evangelischen Kirche / Altenhof. Es folgen über den Tag hinweg sechs Workshop-Phasen, die an verschiedenen Orten auf dem Kirchenhügel in der Mülheimer Altstadt in fußläufiger Entfernung zueinander stattfinden.
 

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