Nach der Wahl im November traf sich jetzt der Kirchenvorstand zu seiner ersten Sitzung. Im Katholischen Stadthaus auf dem Kirchenhügel begrüßte Pfarrer Michael Janßen als geborener Vorsitzender die gewählten Mitglieder sowie Frau Petra Lokken, die als Vertreterin des Pfarrgemeinderates dem Kirchenvorstand angehört.
Wichtigster Punkt der sogenannten konstituierenden Sitzung war die Wahl der stellvertretenden Vorsitzenden und der Vertreter des Kirchenvorstands in verschiedenen Gremien sowie die Besetzung der Ausschüsse. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wählte das Gremium erneut Dr. Michael Otto zweite Stellvertreterin ist Dorothea Schlagheck. Zu den Gremien, in die der Kirchenvorstand Mitglieder entsendet, gehören die Vertreterversammlung des KiTa-Zweckverbandes und des Dienstleistungsverbundes sowie der Verwaltungsausschuss des Stadtdekanats. Wie bereits in der letzten Amtszeit wurden ein Personal-, ein Finanz- und ein Bauausschuss gebildet. Ähnlich wie in Parlamenten wird auch im Kirchenvorstand die meiste Arbeit in diesen Ausschüssen geleistet, in denen alle wichtigen Beschlüsse vorbereitet werden. Um eine gute Zusammenarbeit zu gewährleisten, nimmt ein Mitglied des Kirchenvorstands auch an den Sitzungen des Pfarrgemeinderats teil. Die Entscheidung, wer diese Aufgabe wahrnimmt, wurde auf die nächste Sitzung vertagt.
Das zentrale Thema, mit dem sich der Kirchenvorstand auch in der neuen Amtszeit beschäftigen wird, ist die weitere Umsetzung des Pfarreientwicklungsprozesses. Dazu gehört auch die fast abgeschlossene barrierefreie Renovierung des Katholischen Stadthauses. Mit dem Einbau eines Aufzugs, einer Rampe, einer neuen Eingangstüre und neuen Toilettenanlagen ist ein wichtiger Schritt getan, um das Stadthaus zu einem der Zukunftsorte der katholischen Kirche in Mülheim zu machen. Bereits im November des letzten Jahres konnten die neuen Jugendräume im Untergeschoss eröffnet werden. Zu den geplanten Veränderungen an den Standorten Heilig Geist und St. Joseph laufen aussichtsreiche Gespräche mit Investoren. Auch der geplante Verkauf des Pfarrheims, die Nutzung des Küsterhauses für die Kinder- und Jugendarbeit und die multifunktionale Umgestaltung der Kirche St. Theresia werden vom Kirchenvorstand vorangetrieben. Um diese und viele weitere Aufgaben gut bearbeiten zu können, hat sich das Gremium, wie schon in den letzten Jahren, auf monatliche Sitzungen verständigt.
