Unser nächstes Treffen findet am
Dienstag, dem 14. November 2017
um 19:30 Uhr
im Gemeindehaus der Filialkirche Heilig Geist statt.
Zur Durchsprache behandeln wir diesmal den Roman
Unscharfe Bilder
von Ulla Hahn
Katja Wild, Hamburger Studienrätin, glaubt auf einem Foto der Wehrmachtsausstellung ihren Vater erkannt zu haben. Sie weiß, dass ihr Vater Soldat in Russland war. Inzwischen ist er 82 Jahre alt und verbringt seinen Lebensabend in einer Senioren-Residenz mit Elbblick. Der Oberstudienrat mit den Fächern Alte Geschichte, Griechisch und Latein galt seiner Familie, den Kollegen und Schülern als ein Humanist alten Schlages und Spezialist der Erinnerung. Ein Lehrer ohne Fehl und Tadel, ein vorbildlicher Vater. Nun, fast 60 Jahre nach Kriegsende, sieht Katja dieses Foto. Es bleibt nicht mehr viel Zeit, um ihn nach seinen Erlebnissen im Zweiten Weltkrieg zu befragen ...
Unser nächstes Treffen findet am
Dienstag, dem 12. September 2017
um 19:30 Uhr
im Gemeindehaus der Filialkirche Heilig Geist statt.
Zur Durchsprache behandeln wir diesmal den Roman
Serenade für Nadja
von Zülfü Livanelli
Eigentlich soll die Türkin Maya den deutschstämmigen Professor Maximilian Wagner nur während eines Kongresses in Istanbul betreuen. Doch je mehr die junge Frau von seinem Leben erfährt, desto weniger kann sie sich der tragischen Geschichte des alten Mannes entziehen. Ganz allmählich versteht Maya, was es mit der geheimnisvollen Frau, Nadja, auf sich hat, von der Wagner stets erzählt. Und für die er - Jahrzehnte später - am Ufer des Schwarzen Meeres seine Geige auspackt und spielt. Die Geschichte dieser tragischen Liebe lässt Maya nicht los, vor allem als sie immer mehr Parallelen zu ihrem eigenen Leben erkennt.
Unser nächstes Treffen findet am
Montag, dem 09. Oktober 2017
um 19:30 Uhr
im Gemeindehaus der Filialkirche Heilig Geist statt.
Zur Durchsprache behandeln wir diesmal den Roman
Ein so langer Brief
von Mariama Bâ
Eine Frau wird nach dreißig Jahren von ihrem Mann, dem sie neun Kinder gebar, verlassen. Allerdings gab es keine Geliebte, keine Heimlichtuerei, kein Schuldbewusstsein: Es kommt einfach ein zweite Frau, ein Mädchen, das noch zur Schule geht! Sie wird dieselben Rechte haben und mehr noch: Ihr wird eine prächtige Villa gebaut, sie bekommt Autos, Schmuck und Geld - und dies auf Kosten der jetzt uninteressant gewordenen ersten Ehefrau.
In ergreifenden Briefen, die dennoch Kraft und Lebensmut ausstrahlen, schildert Mariama Bâ ein für islamisch geprägte Länder Afrikas immer noch typisches Frauenschicksal
Unser nächstes Treffen findet am
Dienstag, dem 11. Juli 2017
um 19:30 Uhr
im Gemeindehaus der Filialkirche Heilig Geist statt.
Zur Durchsprache behandeln wir diesmal den Roman
Der Geheimagent
von Joseph Conrad
London der Jahrhundertwende. Eine ausländische Gesandtschaft versucht, die öffentliche Meinung gegen die Revolutionäre in der Stadt aufzuwiegeln. In einer finsteren Londoner Gasse lebt der Doppelagent Verloc: Er hat sich als Agent provocateur in Sachen Anarchismus anwerben lassen und leistet zugleich der englische Polizei Spitzeldienste. Nach einer längeren Zeit der Tatenlosigkeit verlangt sein ausländischer Arbeitgeber von Verloc, ein weithin sichtbares Fanal anarchistischer Umtriebe zu inszenieren.
Unser nächstes Treffen findet am
Dienstag, dem 13. Juni 2017
um 19:30 Uhr
im Gemeindehaus der Filialkirche Heilig Geist statt.
Zur Durchsprache behandeln wir diesmal den Roman
Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki
von Haruki Murakami
Der junge Tsukuru Tazaki ist Teil einer Clique von fünf Freunden, deren Mitglieder alle eine Farbe im Namen tragen. Nur Tsukuru fällt aus dem Rahmen und empfindet sich - auch im übertragenen Sinne - als farblos. Als er nach der gemeinsamen Schulzeit nach Tokyo geht, tut dies der Freundschaft keinen Abbruch. Zumindest nicht bis zu jenem Sommertag, an dem Tsukuru voller Vorfreude auf die Ferien nach Nagoya zurückkehrt und herausfindet, dass seine Freunde ihn plötzlich und unerklärlicherweise schneiden. Er erhält einen Anruf: Tsukuru solle sich in Zukunft von ihnen fernhalten, er wisse schon, warum. Verzweifelt kehrt Tsukuru nach Tokyo zurück, wo er ein halbes Jahr am Rande des Selbstmords verbringt. Viele Jahre später offenbart sich der inzwischen 36-Jährige seiner neuen Freundin Sara und stellt sich, von ihr ermutigt, den Dämonen der Vergangenheit.